
Studien haben gezeigt, dass die Verwendung dieser Verbindung zur Ausrüstung von reinen Baumwollstoffen zu hohen Hemmungsraten gegenüber Staphylococcus aureus, Escherichia coli und Candida albicans führt, die nach 24 Stunden 98,12 %, 96,86 % bzw. 95,14 % erreichen. Dies weist auf eine breitbandige antibakterielle Wirkung hin. Das Material zeigt eine hohe antibakterielle Wirksamkeit und ist sicher, ungiftig und enzymfrei.
Huang Zuoxin [3] untersuchte die Adsorptionsleistung von Polysiloxan mit Benzyl-Dimethylsilyl-Ammoniumchlorid-Seitengruppen auf reinen Baumwollstoffen sowie dessen bakterizide Aktivität gegen Escherichia coli und Staphylococcus aureus. Die Ergebnisse zeigen eine starke bakterizide Wirkung.
Ein japanisches Patent berichtet, dass trimethoxysilylsubstituierte Isocyanursäureverbindungen, Trimethoxysilan mit C10–30-Quartärammoniumgruppen und CH₂Cl₂ als Ausrüstungsmittel verwendet werden, um Polyestergewebe zu behandeln. Nach einer Wärmebehandlung bei 100 °C für 10 Minuten weist das Gewebe eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung und Waschbeständigkeit auf.
Organische Silikon-Quartärammoniumsalze sind eine neue Art kationischer Tenside. Sie zeichnen sich durch hohe Temperaturbeständigkeit, Waschbeständigkeit und langanhaltende Wirkung aus. Sie besitzen ein breites antibakterielles Wirkspektrum und können Gram-positive Bakterien, Gram-negative Bakterien, Hefen und Pilze wirksam hemmen.
Ihr Sterilisationsmechanismus beruht darauf, dass das Organosilikon als Trägermedium dient, wodurch die bakterizid wirkende Ammonium-Kationengruppe stark an die Bakterienoberfläche adsorbiert wird. Dies verändert die Durchlässigkeit der bakteriellen Zellwand, wodurch Enzyme, Coenzyme und Stoffwechselzwischenprodukte aus der Zelle austreten. Dadurch wird die Atmungsfunktion der Mikroorganismen gestoppt, was zu deren Absterben führt – ein sogenannter „Kontakt-Tod“-Mechanismus.
In der Struktur steht R für eine aktive Gruppe wie OCH₃ oder OC₂H₅, die zu Silanolgruppen hydrolysiert werden kann, welche leicht vernetzbar sind. Diese reagieren durch Dehydratisierung und Kondensation mit Hydroxylgruppen auf der Oberfläche des Gewebes und bilden kovalente Bindungen, die die Verbindung fest auf der Faseroberfläche verankern. Durch die Pfropfpolymerisation des Organosilikons entsteht ein starker, antibakteriell wirksamer Film. Dieser Film ist ungiftig, geruchlos, reizfrei, unschädlich für den menschlichen Körper und somit sicher und zuverlässig.
R₁ ist eine Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Sauerstoff- bzw. Stickstoff-haltige Gruppe, z. B. (CH₂)₃NHCH₂CH₂, CH₂COCH₂CH₂, CH₂ usw.;
R₂ ist eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1–20 Kohlenstoffatomen;
X ist ein Säurerest-Anion.
Stichwörter: Holz-Wandverkleidung, Wandpaneele, Quartäres Ammoniumsalz, antibakteriell, Waschbeständigkeit.




